Februar-Auslese
Wenn schon zu sonst nichts anderem Zeit bleibt, dann doch zumindest zur Februar-Auslese:
Neil Gaiman, Coraline
Neil Gaiman halt :) - bedauerlicherweise hatte ich das Buch aus unserer Leihbücherei und da war es nur auf Deutsch erhältlich, ergo keine schönen Grafiken drinnen und ein sehr angepasstes Cover. Und unser kleiner Krieger hätte davon sicherlich auch Alpträume bekommen, aber mir hat's gefallen ... (*****)
Frank Schätzing, Der Schwarm
Nun hab ich ihn auch gelesen, den Thriller des Jahres 2004 und ich war nicht begeistert und nur mässig gut unterhalten. Zu viel Biochemie, zu viele Längen, zu viele Charaktere, die sich dann auch noch zu gut in alle möglichen Klischee-Ecken packen lassen und alternative Sci-Fi-Lebensformen, auch wenn sie den schönen Namen "Yrr" tragen (nett auch die zugehörige Wissenschaft: "Yrr-Lehre"), haben mir nach der Pubertät nicht mehr so recht zugesagt. (***)
Kai Meyer, Die Vatikan-Verschwörung
Manchmal mag ich ihn, den Herrn Meyer, manchmal nicht. "Die Vatikan-Verschörung" wurde schon im Jahr 2000 unter dem Titel "Das Haus des Dedalus" veröffentlicht und nach dem Dan Brown-Hype in neuem Layout und mit neuem Titel wieder aufgelegt. Eigentlich völlig unnötig, denn Herr Meyer ist ein viel besserer Fabulierer: Unterhaltsamer und spannender, glaubhaftere Charaktere und die Sätze sind länger und etwas anspruchsvoller :) (****)
Nick Hornby, A Long Way Down
Wenn man nach der ganzen FantastiFiction auf den Boden der englischen satirischen Sozialkritik zurückgeholt wird, ist das etwas gewöhnungsbedürftig. Nach dem Einlesen klappt das dann ganz gut, trotzdem hinterließ die Geschichte um vier potentielle Selbstmörder, die sich gegenseitig helfen, den Sinn des Lebens zu finden, keine bleibende Wirkung bei mir (***)
Raymond Khoury, Skriptum
Noch ein Dan Brown-Epigone (der weltbeste Ehemann sammelt die zurzeit ...), noch eine nette Geschichte um die Tempelritter und die letzten Geheimnisse des Christentums. Man merkt, dass der Autor als Drehbuchschreiber gearbeitet hat, denn eine Verfilmung davon könnte man sich prima vorstellen. Müsste man gar nicht mehr viel nachbearbeiten, die Sätze sind eh schon so kurz und alle Frauen schön und alle Männer Helden und der Monsignore aus dem Vatikan ist zugleich CIA-Agent - wow!
Und eine schöne - möglicherweise übersetzerische - Stilblüte habe ich gefunden, die wird gepostet, sobald ich das Buch in der Hand habe!
Auch wenn das Ende ab spätestens Mitte des Buchs absehbar ist, bleibt es doch spannend/nette Badewannenlektüre, aber gibt für fehlende Originalität nur drei Sternchen (***)
Neil Gaiman, Coraline
Neil Gaiman halt :) - bedauerlicherweise hatte ich das Buch aus unserer Leihbücherei und da war es nur auf Deutsch erhältlich, ergo keine schönen Grafiken drinnen und ein sehr angepasstes Cover. Und unser kleiner Krieger hätte davon sicherlich auch Alpträume bekommen, aber mir hat's gefallen ... (*****)
Frank Schätzing, Der Schwarm
Nun hab ich ihn auch gelesen, den Thriller des Jahres 2004 und ich war nicht begeistert und nur mässig gut unterhalten. Zu viel Biochemie, zu viele Längen, zu viele Charaktere, die sich dann auch noch zu gut in alle möglichen Klischee-Ecken packen lassen und alternative Sci-Fi-Lebensformen, auch wenn sie den schönen Namen "Yrr" tragen (nett auch die zugehörige Wissenschaft: "Yrr-Lehre"), haben mir nach der Pubertät nicht mehr so recht zugesagt. (***)
Kai Meyer, Die Vatikan-Verschwörung
Manchmal mag ich ihn, den Herrn Meyer, manchmal nicht. "Die Vatikan-Verschörung" wurde schon im Jahr 2000 unter dem Titel "Das Haus des Dedalus" veröffentlicht und nach dem Dan Brown-Hype in neuem Layout und mit neuem Titel wieder aufgelegt. Eigentlich völlig unnötig, denn Herr Meyer ist ein viel besserer Fabulierer: Unterhaltsamer und spannender, glaubhaftere Charaktere und die Sätze sind länger und etwas anspruchsvoller :) (****)
Nick Hornby, A Long Way Down
Wenn man nach der ganzen FantastiFiction auf den Boden der englischen satirischen Sozialkritik zurückgeholt wird, ist das etwas gewöhnungsbedürftig. Nach dem Einlesen klappt das dann ganz gut, trotzdem hinterließ die Geschichte um vier potentielle Selbstmörder, die sich gegenseitig helfen, den Sinn des Lebens zu finden, keine bleibende Wirkung bei mir (***)
Raymond Khoury, Skriptum
Noch ein Dan Brown-Epigone (der weltbeste Ehemann sammelt die zurzeit ...), noch eine nette Geschichte um die Tempelritter und die letzten Geheimnisse des Christentums. Man merkt, dass der Autor als Drehbuchschreiber gearbeitet hat, denn eine Verfilmung davon könnte man sich prima vorstellen. Müsste man gar nicht mehr viel nachbearbeiten, die Sätze sind eh schon so kurz und alle Frauen schön und alle Männer Helden und der Monsignore aus dem Vatikan ist zugleich CIA-Agent - wow!
Und eine schöne - möglicherweise übersetzerische - Stilblüte habe ich gefunden, die wird gepostet, sobald ich das Buch in der Hand habe!
Auch wenn das Ende ab spätestens Mitte des Buchs absehbar ist, bleibt es doch spannend/nette Badewannenlektüre, aber gibt für fehlende Originalität nur drei Sternchen (***)
Doloresse - 1. Mrz, 15:25
in: Gelesenes
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